Die folgende Chronologie basiert auf Informationen aus alten Unterlagen, die von Michael Becker zusammengetragen und als “Geschichte” verfasst wurden.
Die eigentliche „Geschichte“ umfasste ein Dokument aus acht Seiten aus dem Jahr 2014, das sehr schön die damalige Zeit und die Umstände, unter denen der Verein gegründet wurde, beschreibt.
Das Dokument kann unter dem folgenden Link: Vereinsgeschichte des TVD herunter geladen werden.
Nach einer mehrjährigen Planung starten unter Beteiligung der Ortsvereine die Umbaumaßnahmen am Sportlerheim. Größtenteils in Eigenleistung wird eine Verdopplung der Nutzfläche erfolgen. Ein multifunktionales Sportlerheim entsteht, welches die Nutzung durch die Vereinsgemeinschaft ermöglicht.
Nach Beendigung des Lockdowns in 2021 nimmt der TVD den Trainings- und- Spielbetrieb unter Berücksichtigung der geltenden Pandemieregeln wieder auf.
Der Turnverein stellte erstmals seit dem 2. Weltkrieg aufgrund des Covid19-Lockdowns seinen Trainings- und Spielbetrieb vorübergehend ein.
Der Turnverein wurde 100 Jahre alt und feierte das Jubiläumsjahr angemessen mit Festkommers im Frühjahr, Jubiläums-Sportveranstaltungen verteilt über das ganze Jahr sowie einer großen Festveranstaltung im August.
Der Turnverein beteiligte sich als größter Ortsverein an der Ausrichtung des 1200-jährigen Jubiläums unseres Dorfes.
Erstmals seit 1986 meldete der TVD wieder eine Frauenhandballmannschaft zum Spielbetrieb an.
Als einer der ersten Vereine in der Region bot der TVD ZUMBA- Kurse an und erweiterte damit das Angebot seiner Gymnastik-Abteilung.
Wiederaufnahme des Fußball- Jugendspielbetriebs mit einer E-Jugend- Mannschaft.
Der Vertrag über die Bildung einer Handball-Spielgemeinschaft mit dem Partnerverein TSV Langgöns wurde seitens des TVD aufgekündigt. Mit der Saison 2012/2013 meldete der TVD wieder eine eigenständige Handballabteilung beim Hessischen Handballverband und nimmt nach 22 Jahren wieder als Turnverein Dornholzhausen am Spielbetrieb des Handballbezirks Gießen teil.
Die Abteilung Fußball hatte seit 1988 nicht mehr am Spielbetrieb des Verbands teil genommen und war dort in der Folge abgemeldet worden. Aufgrund wiedererstarkten Interesses und unter neuer personeller Führung gelang die Neugründung der Abteilung. Seither wird auf dem verwaisten Kesselberg wieder Fußball gespielt.
Die Abteilung Tischtennis stellte wegen Nachwuchsmangel den Spielbetrieb ein.
Der TVD erhielt eine Internetpräsenz und ging mit einer eigenen Website online.
Nachdem das Amt des 1. Vorsitzenden 2 Jahre lang vakant war, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser beschloss weitreichende Konsolidierungen, welche u.a. eine grundhafte Sanierung des Sportlerheims sowie die Neu-Ausstattung der Abteilungen umfasste.
Im 5. Jahr ihres Bestehens feierte die Tennisabteilung die Einweihung der neuen Tennisanlage auf dem Kesselberg. Der Spielbetrieb wurde auf zwei Sandplätzen aufgenommen und die Abteilung nahm seither an den Medenrunden des HTV teil.
1995 rief Helmut Uhlmann erstmals eine Kampfsport-Gruppe ins Leben, die fortan bei der Hessischen Taekwondo-Union gemeldet war und an Gurtprüfungen teilnahm.
Festveranstaltung und erstmalige Herausgabe der Vereinszeitschrift „Die Sportbrille“
Der TVD bekam eine neue Abteilung: Zur Runde 1991 meldete der Verein die Tennis-Abteilung beim Hessischen Tennis-Verband.
Planungen zum Bau von zwei Tennisplätzen auf dem Kesselberg wurden aufgenommen.
Die Aktivenversammlungen des TVD und der Handballabteilung des TSV Langgöns beschlossen mehrheitlich die Gründung einer HSG. Ab der Saison 1990/1991 starteten die Dornholzhäuser Handballer in den Farben der SG La/Do.
Der Turnverein feierte sein 70-jähriges Bestehen. Zusammen mit dem Gesangverein Liederkranz, der 60 Jahre alt wurde, beging man das Jubiläum mit einer großen Festveranstaltung.
Nachdem die Gemeinde Langgöns Pläne zum Bau eines Bürgerhauses in Dornholzhausen veröffentlichte, beschloss eine außerordentliche Generalversammlung des TVD, die in die Jahre gekommenen Turnhalle an die Gemeinde Langgöns zu übereignen, damit an diesem Standort das neue Bürgerhaus entstehen konnte.
Nach einem Rückgang der Aktivenzahlen im Handball war es nicht mehr möglich, die eigenen Jugendmannschaften mit ausreichend Spielern zu besetzen. Man gründete eine Jugendspielgemeinschaft mit der Handballabteilung des Nachbarvereins TSV Langgöns, der die gleichen Probleme hatte. Das Projekt war sofort sehr erfolgreich, die männliche A-Jugend stieg in die hessische Oberliga auf.
Nach fast zweijähriger Vorbereitung ging aus einer vereinsinternen „Interessengemeinschaft Fussball“, die zunächst den Decknamen „Trimm Dich- Gruppe“ trug, die neue Abteilung Fußball hervor. Gespielt wurde zunächst mit einer Männermannschaft im Fußballkreis Wetzlar. Heimspielstätte war der Sportplatz in Dornholzhausen. Die Gründung der Abteilung sorgte vereinsintern für eine latente Polarisierung, da das Vereinsgeschehen bislang vornehmlich durch den Handballsport geprägt wurde.
Nach zweijähriger Bauzeit wurde das neue Sportlerheim eingeweiht. Das Projekt ging einher mit der Sanierung des Sportplatzes und der Neuanlage zweier Handball-Kleinspielfelder. Die Einweihung wurde im Rahmen des 60-jährigen Vereinsbestehens gefeiert.
In der Absicht, eine wiederkehrende Veranstaltung in Dornholzhausen zu etablieren, welche auch Nichtmitglieder anspricht und die Dorfgemeinschaft stärkt, zugleich aber auf körperliche Aktivität setzt, rief der Turnverein den Wandertag ins Leben. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass sich daraus ein Dauerbrenner entwickeln sollte, der bis heute einen Fixpunkt im alljährlichen Veranstaltungskalender darstellt.
Geburtsstunde der an Mitgliedern größten Abteilung im Verein. In der neuen Sparte wurden sämtliche Aktivitäten abseits der Ballsportarten zusammengefasst.
Die neue Abteilung wurde umgehend mit Wettkampfplatten ausgestattet, um am Wettkampfbetrieb der TT-Kreisliga teil zu nehmen. Austragungsort für Training und Spielbetrieb war die vereinseigene Turnhalle.
Festveranstaltung zum 50. Jubiläum und Gründung einer Volkstanzgruppe.
Mitte der 60er Jahre etablierte sich der Hallenhandball. Da die eigene Turnhalle nicht dafür ausgelegt war, erfolgte der Trainingsbetrieb in den Bundeswehr-Hallen in der Wetzlarer Spilburg bzw. in der Gießener Miller-Hall (Volkshalle) bis ab 1970 eine Nutzung der damals neuen Hüttenberger Sporthalle erfolgen konnte.
Die alte Turnhalle war baufällig geworden, 1961 erfolgte ein Teilabriss. Im Laufe der Arbeiten wurde deutlich, dass nur ein Neubau Sinn machen würde. Von 1962 – 1964 wurde die neue Turnhalle errichtet und zusammen mit einem neuen, hinter der Halle liegenden, Kleinspielfeld am 17.10.64 durch den Landrat eingeweiht.
Das 40-jährige Bestehen des TVD wurde zusammen mit dem 25- Jährigen Bestehen der freiwilligen Feuerwehr feierlich begangen.
Die 50er Jahre standen im Zeichen des Handballs. Während die erste Männermannschaft um den Wiederaufstieg in die Landesliga kämpfte, etablierten sich die Jugend- Handballmannschaften als feste Größe im Kreis.
Auch der Turnsport erlebt in den 50ern einen Aufschwung. Die Turner nehmen erfolgreich an mehreren Turnfesten teil.
Ende 1945 wurde die Wiederaufnahme des Sportbetriebs zum 01.01.1946 beschlossen. Am 12.01.1946 wurde der erste Nachkriegsvorstand mit neuem Vorsitzenden gewählt. Bereits zur Runde 46/47 erreichte die neuformierte Handballmannschaft die Qualifikation für die höchste deutsche Spielklasse, die hessische Landesliga.
Während des zweiten Weltkriegs ruhte der komplette Trainings- und Spielbetrieb im Verein.
Die erste Handball-Elf wurde aufgestellt. Dazu wurde das Faustballfeld auf dem Kesselberg zum Handball- Spielfeld ausgebaut. Handball wurde in den Folgejahren zur Hauptsportart im Verein.
Geburtsstunde des Feldhandballs: Der seit 1926 in Dornholzhausen tätige Lehrer Karl Stork war begeisterter Verfechter des neuen Spiels und erreichte, dass der TV Dornholzhausen
1929 die neue Sportart in den Trainingsbetrieb aufnahm.
Auf der Generalversammlung 1921 wurde beschlossen , eine vereinseigene Turnhalle in Dornholzhausen zu errichten. Ein entsprechender Bauplatz wurde dem Verein von der Gemeinde Dornholzhausen in der Lehmkaut am Ortsausgang Richtung Hüttenberg kostenlos überlassen. Ebenso das benötigte Bauholz. Baubeginn: 27.12.1921.
Aufnahme des Sportbetriebs im Gründungsjahr mit zwei Turnriegen, zwei Faustball-Mannschaften und einem Leichtatlethik- Kader.
Am 1. Juli 1919 entschlossen sich 32 Dornholzhäuser Bürger, einen Turnverein zu gründen. Dies war die Geburtsstunde des TV Dornholzhausen, dem man noch am selben Tag den Namen ,Turnverein „Gut Heil“ 1919 Dornholzhausen’ gab.
